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Hamburger Hospiz im Helenenstift

Gesucht!

Interviewpartner für das Projekt „Männeransichten im Lebensende“
Zum Hintergrund: Männer nutzen seltener als Frauen Beratungs- und Begleitangebote. Mit nur 10 % ist diese Geschlechterverteilung in Trauergruppen oft noch ausgeprägter. Auch für haupt- und ehrenamtliche Hospizler gelten diese Verhältnisse. All das führt dazu, dass wir zu wenig über die Wünsche und Gedanken von Männern wissen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Fürsorge für hochbetagte und lebensbegrenzt erkrankte Männer z.B. in Hospizen frauendominiert und damit einseitig weiblich geprägt ist. Doch die Hospizbewegung möchte auch Männern gerecht werden.
Männer sind Experten ihres Lebens und ihres Sterbens. Sie können über ihre Wünsche am besten berichten und vermitteln, was sie in ihrem letzten Lebensabschnitt bewegt und was ihnen wirklich wichtig ist. Wir möchten mit bis zu 30 von ihnen persönlich sprechen und die Ergebnisse über ein Buch, eine Ausstellung und Vorträge weitertragen. Mit dem Flyer suchen wir Betroffene, die Interesse haben über ihr Leben zu berichten und sich über ein schriftliches und fotografisches Portrait freuen würden.

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Rein ins Leben!

Vernissage und Ausstellung
Regina Claassen, Jg. 1963, ist seit 2002 künstlerisch tätig. In ihrer Kunst befreit sie mutig Abschieds- und Trauererfahrungen, enttäuschtes Wollen, frustrierte Ideen und irrige Vorstellungen. Aus dem Schatten des Lebens treten dabei Farben und Formen hervor und gebären Neues, Tiefgründiges und Schönes. Claassens Kunst erstaunt. In vielfältigen Collagen und Gemälden zeigt sie mit unbestechlicher Lebensbejahung „behindertes“, geglücktes und erfülltes Leben.
Claassen engagiert sich seit 2011 ehrenamtlich in der Hospizarbeit. Hier wie auch in der Kunst wird sie von ihrem behinderten Sohn Leo inspiriert und unterstützt. Seine Behinderung verschloss ihr viele Türen und öffnete eine, durch die sie eigentlich nie gehen wollte. Rein ins Leben!
Der Besuch der Ausstellung ist vom 27.03. bis 29.09.2017 werktags und nach Anmeldung unter 389075-0 möglich.

Termin: Vernissage 24.03.2017 ab 18:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12

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„Männer begegnen der Endlichkeit“

Männergruppe in Gründung
Wenn Männer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer begegnen, sind sie oft stiller und weicher, ziehen sich zurück und machen vieles mit sich alleine aus. Das darf so sein. Und doch tut der Kontakt mit gleichfalls Betroffenen gut. Denn sie verstehen auch ohne viele Worte, worum es geht.
In Kooperation mit dem Altonaer Spar- und Bauverein (altoba) bauen wir daher eine generationsübergreifende Gruppe für 3 bis 8 Männer auf. Eingeladen sind Angehörige von Schwersterkrankten oder Hochbetagten, Hinterbliebene sowie lebensbegrenzt erkrankte Männer im Alter von 18-99 Jahren. In kleiner Runde begegnen wir uns mal ernst, mal humorvoll. Mit von der Partie dürfen Grillwürstchen, Bier und Selters sein, ebenso alles was stärkt und Freude macht. Zwei erfahrene Hospizler begleiten und moderieren die Gründungsphase. Die Treffen finden 14-tägig dienstags von 18:30 - 20:30 Uhr im Nachbarschaftstreff Stresemannstraße 307 statt. Kostenumlage z.B. fürs Grillen nach pers. Möglichkeiten (2-6 EUR).

Termin: 14-tägig dienstags von 18:30 bis 20:30 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff Stresemannstraße 307
Bitte melden Sie sich an. Eintritt frei, Spende erbeten

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Vergebung am Lebensende

Erkundungsvortrag
Dass Vergebung und auch Auflösung von Verstrickungen sich einstellen, ist vermutlich zu allen Zeiten möglich, auch noch wenn eine persönliche Begegnung gar nicht mehr möglich ist. Jedes Mal, wenn Vergebung wirklich in der Tiefe geschieht, ist sie wie ein Wunder. Das herannahende Lebensende scheint eine besondere Chance für eine Beziehungs-Metamorphose zu beinhalten. Volker Schmidt, freiberuflicher Theologe, spiritueller Coach und Mitbegründer der Werkstatt Spiritualität, gibt mit seinem Erkundungsvortrag Einblicke in die spirituelle Dimension der Vergebung und die Kraft, aus der sie entsteht. Dabei greift er auf Erfahrungen aus seiner Arbeit zurück und bietet den TeilnehmerInnen meditative Impulse für die Selbsterfahrung an.

Termin: Mittwoch 20.09.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Tag der offenen Tür

Programm:

10:30-11:00 Uhr – Vernissage

Eröffnung der Ausstellung „Leben! Eine Erinnerung“
Gezeigt werden 50 Werke renommierter Künstler, die bis zum 15.12.2017 angeschaut und zu Gunsten der Arbeit im Hamburger Hospiz e.V. ersteigert werden können.

11:30-12:30 Uhr und 15:00-16:00 Uhr – Führung

Räume für das Leben
Mitarbeiter führen durch das stationäre Hospiz. Sie stellen die Einrichtung vor und berichten von ihrer Arbeit mit tödlich Erkrankten und Angehörigen. Fragen erwünscht!

11:30-16:30 Uhr – Info

Info- und Beratungsgespräche: Sterben, Tod und Trauer
Haupt- und ehrenamtliche HospizlerInnen bieten Informationen über Angebote, Möglichkeiten und Hintergründe zu den Themen der Endlichkeit an und beantworten Fragen. Dabei laden sie nicht nur zu offenen Gesprächen, sondern auch zur Besichtigung unserer Ausstellung und zu Kaffee und Kuchen ein.

13:00-14:30 Uhr – Vortrag

Darf ich dir nahe sein?
Wie kann achtsame, mitmenschliche Anteilnahme in der Sterbe- und Trauerbegleitung gelingen? Wie können Begleiter das Leben bejahen, Kraft aus ihrem Tun schöpfen und ihre Angst in Zuversicht verwandeln? Diplompsychologin Angela Reschke geht in ihrem Vortrag auf diese Fragen ein und berichtet von den Herausforderungen und Chancen, die in der Auseinandersetzung mit der Endlichkeit liegen. Dabei greift sie auf Erfahrungsberichte zurück und gibt Einblicke in die Hospizbegleitung.


16:30-18:00 Uhr – Vortrag

„Leben? Jetzt!“
Ehrenamtliche HospizlerInnen begleiten Sterben, Abschied und Trauer an jedem Ort: zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus und im stationären Hospiz. Vier von ihnen erzählen davon und davon, wie die Begegnungen mit Sterbenden und Trauernden sie ganz persönlich auffordern zu leben. Nicht irgendwann, sondern jetzt!

Termin: Sonntag 15.10.2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Endlich?! Männer im Gespräch

Herrenabend
Wenn Männer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer begegnen, sind sie oft stiller und weicher, ziehen sich zurück und machen vieles mit sich alleine aus. Das darf auch so sein. Und doch tut der behutsame und persönliche Austausch mit gleichfalls Betroffenen gut, denn sie verstehen einander auch ohne viele Worte. Der Diplom-Psychologe Kai Puhlmann moderiert den ersten Hamburger Hospiz Herrenabend und leitet ins Thema ein. Kai Puhlmann engagiert sich seit über 20 Jahren im Hospizbereich.

Termin: Montag 16.10.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Ehrenamtliche ambulante Hospizarbeit

Informationsabend
Mein Engagement im Hospiz: Ist es an diesem Ort mit diesen Personen zum jetzigen Lebenszeitpunkt stimmig für mich? Der Informationsabend dient als Entscheidungshilfe. Die Kursleiterinnen Cordula Reifegerste (Dipl. Psych.), Sandra Engels (Palliative Care) und Katja Fischer (Palliative Care) geben einen praktischen Einblick in die Arbeit und stellen sich vor. Der Kurs startet am 14. November, Umfang 3 Wochenenden, ca. 13 Abende.

Termin: Dienstag 17.10.2017 von 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Trauer: Hilfe und Selbsthilfe

Vortrag
Trauer kann jede Ebene unseres Seins erreichen und erschüttern. Warum das so ist, erzählen Angela Reschke (Hamburger Hospiz) und Bettina Brooks (KISS Hamburg). Dabei stellen sie Hilfsangebote vor, die Halt und Orientierung ermöglichen, und erläutern, warum und wie Selbsthilfe im Trauerfall die Einsamkeit nach einem bedeutsamen Verlust lindern kann.

Termin: Mittwoch 18.10.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Tabubefreite Fragen

Fragestunde mit Kurzvortrag
Hospizler geben eine kurze Einführung in das Themenfeld Hospiz. Anschließend laden wir unsere Gäste ein alles zu fragen, was sie schon immer über Hospiz, das Sterben, den Tod und die Trauer wissen wollten. Hospizpfleger, ein Koch und ein Psychologe beantworten die Fragen und sprechen offen über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen mit tödlich Erkrankten und Angehörigen.

Termin: Freitag 20.10.2017 von 15:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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„Leben! Eine Erinnerung“

Kurzvortrag Hospiz und Besichtigung der Ausstellung
Ehrenamtliche Hospizler geben einen Einblick in die Arbeit des Hamburger Hospiz e.V., beantworten Fragen und führen in die Ausstellung „Leben! Eine Erinnerung“ ein. Besucher können hier Werke anschauen und ersteigern, die KünstlerInnen zu Gunsten des Hamburger Hospiz e.V. erarbeitet und gestiftet haben. Dies ist auch bis zum 15.12.2017 online unter www.hamburger-hospiz.de/aktuelles möglich.

Termine: Samstag 21.10.2017 und Sonntag 22.10.2017 jeweils 15:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Moderierte Trauerselbsthilfegruppe

Informationsabend
Trauernde unterstützen einander in einfühlsamer Solidarität und geben sich Halt und Orientierung. Neue Freundschaften lindern Einsamkeit und bereichern das Leben. Die Gruppe wird von Wiebke Joschko, Trauerbegleiterin und Gesprächstherapeutin, moderiert. Die Treffen finden wöchentlich statt – 20.11 bis 12.02.2018; 18:00-20:00 Uhr.

Termin: Montag 06.11.2017 von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Rituale, heilende Wege durch Trauer und Gedenken

Vortrag
Nicht selten versagen Worte, wenn Hinterbliebene Abschied nehmen und erzählen, in welcher Weise der Abschied ihr Leben prägt, wie sie empfinden und was sie brauchen. Rituale hingegen kommen ohne Worte aus. Sie haben die Kraft einen haltgebenden Raum zu schaffen. In ihnen bekommen überwältigende und schmerzhafte Verluste eine aushaltbare Gestalt. Gelingt es, so Verlorenes – auch Unsagbares – wieder ins eigene Leben aufzunehmen, kann Heilwerdung erfahren werden. Was aber sind Rituale? Was brauchen sie, um in der Tiefe wirken zu können? Evelyn Schmidt, Trostwerk-Bestatterin, gibt Antworten und erzählt beispielhaft von Bestattungsfeiern und Trauerprozessen, in denen heilsame Rituale gelungen sind. Außerdem gibt sie Anregungen für die Gestaltung von Trauer- und Gedenkritualen und beantwortet Fragen.

Termin: Mittwoch 15.11.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Licht inmitten der Nacht

Meditative Adventsandacht
Weihnachtssterne, Boten himmlischer Freude – überall leuchten sie in den vorweihnachtlichen Wochen. Ihr Licht kündigt etwas Wesentliches, Geheimnisvolles an. Es veranlasste ursprünglich drei heilige Könige, sich auf eine mühsame und ungewisse Reise zu machen.
Oder: Inmitten der Nacht erschrecken die Hirten. Denn es wird gleißend hell um sie. Engel erscheinen ihnen im Licht, die zu allererst einmal sagen müssen: „Fürchtet euch nicht!“ Ehrfurcht kehrt ein bei den Hirten und Stille, bevor die Freude sie tanzen lässt.
Gemeinsam mit Volker Schmidt, freiberuflicher Theologe und Leiter der Werkstatt Spiritualität, wenden wir uns den weihnachtlichen Bildern zu und lassen uns von ihrem Lichtglanz berühren.

Termin: Sonntag 03.12.2017 von 10:30 bis 12:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Kaffee, Kunst und Kekse

Sonntagsspaziergänger, Adventskaffeetrinker, Kunstliebhaber und Glückspilze aufgepasst! Unter dem Motto Kaffee, Kunst und Kekse laden wir in unsere Benefizausstellung mit Versteigerung „Leben! Eine Erinnerung“ ein.
Zu sehen sind nahezu 50 Skulpturen, Gemälde, Patchwork- und Stickarbeiten namhafter Hamburger KünstlerInnen im Wert von über 30.000,00 €. Die Werke können ohne Mindestgebot ersteigert werden. Der Erlös kommt der Arbeit im Hamburger Hospiz e.V. zu Gute.
Durch die Ausstellung führen Hospizlerinnen und laden zum Verweilen und zu selbstgebackenen Weihnachtsköstlichkeiten ein. Am Nachmittag ergänzen Pianisten die stimmungsvolle Atmosphäre mit Weihnachtsmusik. Der Eintritt ist frei.

Die Benefizausstellung läuft vom 15.10 bis zum 15.12.2017 und kann auch online unter www.hamburger-hospiz.de/Versteigerung_Leben oder nach telefonischer Anmeldung unter 389075-0 werktags besucht werden.

Termin: Sonntag 03.12.2017 von 12:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Trauer in Form und Farbe

Tagesseminar
Wie ein Licht in der Dunkelheit möchte dieses Tagesseminar Trauernde unterstützen. Im Gespräch versuchen wir mit Hilfe von Gestaltungselementen wie Farben, Stoffen und Bildern unsere Trauer, aber auch unsere Liebe und Zuversicht auszudrücken. Künstlerische Fertigkeiten sind NICHT erforderlich. Ein Mittagessen sorgt für ein weiteres gemeinschaftliches Erleben. Das Seminar richtet sich an Hinterbliebene, die sich bereits mit ihrer Trauer auseinandergesetzt haben. Wiebke Joschko, Trauerbegleiterin und selbst künstlerisch tätig, leitet das Seminar.

Termin: Samstag 09.12.2017 von 10:00 bis 16:30 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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(Wie) können wir begreifen, dass wir sterben werden?

Von der (Un)-möglichkeit die eigene Endlichkeit zu denken.
Mit unserem Alltagsbewusstsein verträgt sich das Wissen, sterblich zu sein, nur in Maßen. Manchmal dringt es kurz ein, dann kann es erschrecken, alarmieren, betrüben, aber auch wachrütteln, klären, vertiefen. Menschen, die mit einer Lebensbedrohung leben, haben immer mit dieser Gratwanderung zu tun. Können wir die Angst vor dem Tod überwinden? Gibt es eine heilsame Weise, die eigene Endlichkeit in den Blick zu nehmen? Der Referent Dr. phil. Frank Schulz-Kindermann engagiert sich als Psychotherapeut, Dozent, Supervisor und Autor für schwerst- und tödlich Erkrankte. In seinem Vortrag plädiert er für ein behutsames geistiges Pendeln zwischen den Welten: Der der Toten und der der Lebendigen.

Termin: Samstag 17.01.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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„Wie lang ist immer?“

Mit Kindern über Sterben und Tod philosophieren
Bereits Kleinkinder beobachten, dass der Hamster stirbt oder der Opa plötzlich nicht mehr da ist. Und sie beginnen existentielle Fragen zu stellen: Warum müssen alle Menschen sterben? Was passiert nach dem Tod? Wie lang ist immer?
Der Vortrag macht Erwachsenen Mut, mit Kindern und Jugendlichen zu Hause oder in Kita und Schule über Fragen nach der Endlichkeit des Menschen zu philosophieren und den Tod nicht länger „von Kindern fernzuhalten“. Anhand von Beispielen aus der Philosophie und der kindlichen Lebenswelt zeigt die Prof. Dr. Barbara Brüning, dass Kinder tief in das Wesen der Endlichkeit eindringen können. Die Autorin zahlreicher Sach- und Schulbücherbeantwortet abschließend Fragen und weist auf Literatur zum Hineindenken hin.

Termin: 21.02.2018 von18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Trauer in Form und Farbe

Tagesseminar
Wie ein Licht in der Dunkelheit möchte dieses Tagesseminar Trauernde unterstützen. Im Gespräch versuchen wir mit Hilfe von Gestaltungselementen wie Farben, Stoffen und Bildern unsere Trauer, aber auch unsere Liebe und Zuversicht auszudrücken. Künstlerische Fertigkeiten sind NICHT erforderlich. Ein Mittagessen sorgt für ein weiteres gemeinschaftliches Erleben. Das Seminar richtet sich an Hinterbliebene, die sich bereits mit ihrer Trauer auseinandergesetzt haben. Wiebke Joschko, Trauerbegleiterin und selbst künstlerisch tätig, leitet das Seminar.

Termin: Samstag 24.02.2018 von 10:00 bis 16:30 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Des Lebens satt?

Wenn Hochbetagte Abschied vom Leben nehmen
Das wünschen wir uns alle: Im hohen Alter mit innerer Gelassenheit und Ruhe dem Ende unseres Lebens entgegenzusehen. Doch manch ein Hochbetagter ist des Lebens müde oder entwickelt mehr oder weniger konkrete Pläne, sich durch eigene Hand zu töten.
Der Referent PD Dr. med. Reinhard Lindner, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin geht auf das Lebensgefühl im hohen Alter ein. Dabei untersucht er die Ursachen für Verdruss und geht der Frage nach, wie Betroffene, Angehörige aber auch ehrenamtlich oder professionell Helfende Todeswünschen begegnen können. Beispielhaft berichtet er aus seiner Tätigkeit als Oberarzt für Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie an der Medizinisch-Geriatrischen Klinik Albertinen-Haus in Hamburg. Abschließend beantwortet er Fragen.

Termin: Mittwoch 21.03.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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Punkt, Punkt, Komma, Tod?

Wie Kinder den Tod verstehen
Kinder reagieren unmittelbar auf ihre Umwelt. Was geschieht, wenn Kinder Sterben, Tod und Trauer erleben? Können sie „Unfassbares“ begreifen, in Worte fassen oder mit Bildern vermitteln, was sie erleben und wie sie das Geschehen bewegt?
Dr. Miriam Haagen, Fachärztin für Kinder- u. Jugendmedizin und Psychotherapie, stellt die kindliche Auseinandersetzung mit der Endlichkeit dar. Sie gibt die Möglichkeit, von eigenen Erfahrungen zu berichten und beantwortet Fragen.

Termin: 18.04.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten

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„Wenn (im Alter) weniger Mehr ist“

- Vom Über-Leben in einer Medikamentenflut
Alt werden möchte jeder, dabei ist „Alt-sein“ oft beschwerlich. Im Nachklang reger Tage schlägt das Herz vielleicht zu schnell, das Blut zirkuliert zu energisch, der Purzelbaum macht nur noch Freude, wenn der Enkel ihn ausführt oder das Gedächtnis entscheidet zu eigenmächtig, was es wieder her gibt. Sind die vielen modernen Medikamente da nicht ein Segen?

Pflegeheimbewohner erhalten im Schnitt 7 Medikamente. Dabei stimmt die Aussage: „viel hilft viel“ hier nicht. Denn bei über drei Arzneien können die Wechsel- und Nebenwirkungen nicht mehr kontrolliert werden. Arzneien können genauso hilfreich sein, wie Vorhandenes verschlimmern oder zu neuen Beschwerden führen. Dr. Vogel, der sich als Geriater (Altersmediziner) und Palliativmediziner für die Lebensqualität älterer Menschen einsetzt, erläutert in seinem Vortrag warum dies so ist und worauf Betroffene achten können. Außerdem beantwortet er die Fragen der Zuhörer.

Termin: 16.05.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
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Sterben als Moslem mit Hospiz – Tabu oder sanfter Weg in die Ewigkeit

Vortrag
„So wie du lebst, wirst du sterben, und so wie du gestorben bist, wirst Du auferstehen.“ Mirkat, (1/332) Hadis
Die Lebensgewohnheiten der 1. Generation der moslemischen Gastarbeiter haben sich auch im Hinblick auf das Lebensende gewandelt. Denn dramatische Krankheiten, entfernte Wohnorte und unterschiedliche Lebensentwürfe können die familiäre häusliche Pflege erschweren. Welche Möglichkeiten nutzen Muslime heute Lebensende und Trauer zu gestalten?
An jedem Ort bietet Hospiz lindernde Pflege und Medizin zusammen mit menschlicher Zuwendung an. Doch kann Hospiz den Weg des Sterbens auch innerhalb der muslimischen Lebens- bzw. Glaubensphilosophie mitgestalten? Dieser Vortrag richtet sich insbesondere an Muslime. Er erläutert, was Hospiz ist, lädt ein Fragen zu stellen und mit der Referentin, Orkide Akpolad, Pflegedienstleitung und Gesundheitsmediatorin, zu diskutieren.

Termin: Mittwoch 20.06.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
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"Braucht die Würde das Sterben?"

Vortrag
Ein Verdienst der Hospizbewegung ist ohne Zweifel, dass sie an ein würdevolles Sterben geglaubt und sich in den letzten Jahrzehnten dafür eingesetzt hat. So haben die HospizbürgerInnen und Hospizprofis zusammen Vieles erreicht, um Sterbenden und An- und Zugehörigen gemeinsames Leben bis zuletzt unter würdevollen Bedingungen zu ermöglichen. In dieser Weise bestätigt Hospizarbeit die Würde des Menschen.
Wie ist das aber mit der Würde am Lebensende? Wird sie nicht durch den Tod selbst in Frage gestellt? Was meinen wir angesichts schwerster Krankheitssymptome mit 'Würde'? Erleben wir in der Vergänglichkeit nicht gerade, wie bedroht und verletzlich die Würde ist? Erschweren wir Betroffenen nicht sogar ihren „Verfall“, wenn wir „Würde am Sterbebett“ vorfinden wollen? Der Vortrag lädt zum Nachdenken und Hinsehen ein.
Traugott Roser ist Professor für Praktische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Als Seelsorger und Autor befasst er sich mit Phänomenen im Umfeld von Sterben, Trauer und Hospizarbeit.

Termin: 18.07.2018 von 18:30 bis 20:30 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
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Die Kunst des Abschieds

Überlegungen zum Fortmüssen, Fortwollen und zum Abschiednehmen
Mit meist geringer Lebenserwartung, einer hohen Kindersterblichkeit und nur schwer zu überwindenden Distanzen haben Menschen vor 200 Jahren viele endgültige Abschiede erleben müssen. Wie haben sie ihre Abschiede gestaltet? Wie ist es ihnen gelungen diese zu verschmerzen? Hilft uns ein Blick in die Vergangenheit, um für die Gegenwart zu lernen? Heute erscheint oftmals das Versterben eines hochbetagten oder tödlich erkrankten Menschen "plötzlich" zu geschehen. Haben wir verlernt Abschiede wahrzunehmen und uns darauf einzustellen? Oder sind Abschiede in Zeiten, in denen wir mit Hilfe des WEBs spielend leicht Distanzen um den halben Erdballen überbrücken können überflüssig? Die Referentin Christiane Cantauw M.A. hat Neuere Geschichte, Volkskunde und Ethnologie studiert. Sie arbeitet als Geschäftsführerin und wissenschaftliche Referentin der Volkskundlichen Kommission beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Unter anderem beschäftigt sie sich mit Brauch- und Ritualforschung.

Termin: Mittwoch 19.09.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
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Schmerzhafte Erinnerungen am Lebensende – Sterben mit Flucht- und Kriegserlebnissen

Vortrag
Menschen mit Kriegserfahrungen leben oft mit schmerzhaften Erinnerungen an eine eigene Täterschaft und/oder den Tod anderer, an sexuelle Gewalt als Opfer oder Täter, an Hungersnot sowie Flucht und Vertreibung. Wird das Erlebte nicht bewältigt, können quälende auch traumatische Erlebnisse zum Wohle des „psychischen Überlebens“ verdrängt oder in Verhalten oder Symptomen symbolisch verkörpert werden. Die Wucht des Erlebten aber beeinflusst oft das ganze Leben, auch das Familienleben, ohne dass der biografische Hintergrund immer verstanden wird.
Am Lebensende treten diese Erinnerungen oft zutage. Für Betroffene birgt dies Chance zur Verarbeitung aber auch Risiko einer Überforderung. Wie können Begleiter jetzt hilfreich sein? Was sollten sie vermeiden? Diesen Fragen widmet sich die Psychologische Psychotherapeutin Silvia Linz, die sich mit transgenerationalen Folgen von Traumata befasst und eine psychotherapeutische Klinik leitet.

Termin: Termin: 21.11.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
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Eintritt frei, Spende erbeten

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