Zu Gast im Hospiz

Über uns

Das Hamburger Hospiz im Helenenstift befindet sich im Stadtteil Altona in ruhiger, zentraler Lage. In unserem Haus beherbergen und begleiten wir bis zu 16 unheilbar schwererkrankte und sterbende Menschen und unterstützen deren Familien.

Ganz im Sinne der Erkrankten und ihrer Familie arbeitet in unserem Hospiz ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Prägungen Hand in Hand. Wir schaffen eine Atmosphäre der Solidarität und Gastfreundschaft und bieten medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Begleitung rund um die Uhr in wohnlicher Atmosphäre an.

Uns bewegt der Wunsch unseren Gästen ein Höchstmaß an Lebensqualität und Selbstbestimmung am Lebensende und im Abschiednehmen zu ermöglichen. Dafür respektieren wir wertfrei die vielfältigen Lebensentwürfe von Schwersterkrankten und Angehörigen. In unserem Tun wenden wir uns unseren Gästen behutsam zu und richten uns nach deren Wünschen. Über eine ganzheitliche Zuwendung, die körperliche, soziale, psychische und spirituelle Aspekte berücksichtigt, lindern wir belastende Lebensumstände und Symptome. Erfüllt mit Herzlichkeit, Wärme und Nähe soll Sterben wieder als das verstanden werden, was es ist und immer war: ein Teil des Lebens, integriert mitten ins Leben, in eine lebendige Stadt, in ein lebendiges Viertel. Denn am Ende jeden Lebens steht der Tod.

Wir sind für Sie da!

Sie und Ihre Angehörigen finden bei uns Ruhe und Geborgenheit, aber auch Sicherheit durch professionelle Pflege, kompetente medizinische Betreuung und einfühlsame Begleitung. Auf Wunsch leisten wir Ihnen nette Gesellschaft und wir bieten Ihnen weitere Anregungen durch Gespräche, Aktivitäten und Veranstaltungen an. Egal, wer von uns Ihnen ein Angebot macht: Immer stehen der Erhalt Ihrer Lebensqualität und Ihre Unterstützung bei der selbstbestimmten Lebensführung sowie die Würde und Respekt vor dem einzelnen Menschen im Vordergrund. Unser Hospizteam setzt sich aus vielen Professionen und geschulten ehrenamtlichen HospizlerInnen zusammen.

Kai Puhlmann
Das Hamburger Hospiz im Helenenstift wird vom Dipl.-Psychologen Kai Puhlmann geleitet

Ganzheitlich Leid lindern

Unsere Gäste sind unheilbar kranke Menschen und ihre Angehörigen, deren Sorgen, Ängste und Leiden wir lindern und die wir einfühlsam und kompetent begleiten.

Für die kompetente Pflege und Begleitung steht ein Team von examinierten Pflegekräften rund um die Uhr zur Verfügung. Nahezu alle Pflegekräfte verfügen über die Zusatzqualifikation Palliative Care. Viele haben sich darüber hinaus fortgebildet, zum Beispiel in den Bereichen Wundmanagement, Aromatherapie und Naturheilkunde.
Die Bedürfnisse und Gewohnheiten des einzelnen Gastes bilden beider Versorgung die Grundlage des Tagesablaufs. Daher arbeiten wir in einem Bezugspflegesystem. Die Pflegekräfte begleiten je nach Schicht dieselben 4 bis 8 Gäste. So entsteht schnell eine vertrauensvolle Beziehung.
Bei Bedarf wird Krankengymnastik und Lymphdrainage durch freiberufliche und langjährig für unsere Gäste tätige Mitarbeiter angeboten.

Unsere Begleitarbeit richtet sich an unsere Gäste und deren Angehörige. Eine Diplom-Psychologin und eine Diplom-Sozialpädagogin bieten beispielsweise Gespräche, Entspannungs- und Meditationsverfahren und Unterstützung in dieser schwierigen Lebensphase an. Zudem gibt es eine Reihe von geschulten Ehrenamtlichen, die auf Wunsch die Gäste regelmäßig besuchen. Nette Gesellschaft, die Begleitung nach draußen, Vorlesen oder der stille Beistand in Sterbestunden können im Vordergrund stehen, genauso wie entlastende Gespräche für Angehörige. Zum ehrenamtlichen Team gehört auch eine Pastorin, die zusätzlich für Besuche zur Verfügung steht. Wir arbeiten aber mit Seelsorgern aller Glaubensrichtungen zusammen und vermitteln gerne den Kontakt zu ihnen. Manchmal gelingt es über die Musik auszudrücken, was nun bewegt. Daher sucht eine Musiktherapeutin bei Bedarf unsere Gäste auf.

Die medizinische Versorgung geschieht durch kooperierende Hausärzte und durch Medizinerinnen der HOPA (Hämatologisch-Onkologische Praxis Altona), die mehrfach in der Woche ins Haus kommen und darüber hinaus eine 24 Stunden-Rufbereitschaft anbieten. Alle kooperierenden Ärzte verfügen über die Zusatzqualifikation Palliativmedizin. Weitere Fachärzte werden bei Bedarf hinzugezogen.

Nachdem ein Gast gut im Hospiz angekommen ist, möchten seine Angehörigen diese Entlastung und Freiraum oft für das Zusammensein mit dem Erkrankten, für Besinnung und das zur Ruhe kommen nutzen. Was auch immer für Sie gut ist, im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen wir Sie dabei. Manchen Angehörigen tut es aber gut weiterhin in der Pflege und Versorgung mit eingebunden zu sein. Dies ist in Rücksprache mit dem Gast möglich. So können neben einzelnen pflegerischen Handlungen kleine Mahlzeiten in der Küche des Erdgeschosses zubereitet werden.
Im Angehörigenzimmer und im Zimmer des Gastes ist die kostenlose Übernachtung möglich. Auch die Verpflegung durch das Stationäre Hospiz ist möglich. Wir bitten sie dann, sich an den Kosten zu beteiligen. Unsere Psychologin, unsere Sozialpädagogin bieten beratende und entlastende Gespräche an und weisen auf weiterführende Hilfen hin.
Die MitarbeiterInnen des Erdgeschosses und die Sozialpädagogin unterstützen Angehörige in bürokratischen Angelegenheiten wie Bewilligung des Hospizaufenthaltes, Vorsorgevollmachten und Bestattung.

Die Selbstbestimmung der Gäste im Hospiz macht vor unseren Kochtöpfen nicht halt. Unser Koch und sein hauswirtschaftliches Team erfragen Vorlieben und Gewohnheiten, so dass alle Mahlzeiten dann eingenommen werden können, wenn die Gäste es wünschen. Auch Essenswünsche erfüllen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Eine Kaffeemaschine sorgt für Kaffeespezialitäten und bereitet Trinkschokolade für deren Liebhaber zu. Und schließlich krönen die täglich frisch gebackenen Kuchen die Nachmittagsstunden.

Unsere Räume

Unser Hospiz mit seiner besonderen Architektur ist also nicht zufällig ein außergewöhnlicher Ort des Friedens, der Ruhe und vor allem der herzlichen Begegnung. Um dies zu erreichen, wurde an alles gedacht. Vom Raum der Stille, über die Gemeinschaftsräume, bis hin zu den 16 Gästezimmern.

Schon die lichtdurchflutete Eingangshalle mit ihren hohen Decken und das verglaste Treppenhaus des 100 Jahre alten Stiftsgebäudes vermitteln eine wohltuende Weite, die die Eintretenden schnell zur Ruhe kommen lässt. Der Blick streift hier, genauso wie von den zwei großen Balkonen, über schöne Hinterhöfe und Hausdächer.

Unsere Gemeinschaftsräume, Flure, die Wohnküche und das Wohnzimmer sind mit ihren Sitzecken auf die Bedürfnisse der Gäste abgestimmt. Vieles, wie gemeinsame Mahlzeiten in großer oder kleiner Runde, ein Treffen in der Großfamilie, die Begegnung mit anderen Gästen und der Plausch zu zweit sind möglich. Dies gilt natürlich auch für unsere Sitzecken vor und hinter dem Hospiz in den Gärten sowie für die großzügigen zwei Balkone.

Der Raum der Stille im ersten Obergeschoss bietet dagegen eine besondere Möglichkeit zum Rückzug und Innehalten. Hier haben unsere Gäste die Möglichkeit zum besinnlichen Rückzug, zum Musikhören, zum Meditieren oder für ein vertrautes Gespräch.
Bewusst zurückhaltend eingerichtet, doch mit weichem Licht und warmer Farbgestaltung, empfängt dieser Ort Gäste, die die Stille suchen. Hier taucht man ein in eine Geborgenheit, die es ermöglicht, sich fragend den Wirklichkeiten von Endlichkeit und Unendlichkeit des Lebens zu nähern.

Alle Zimmer sind Einzelzimmer und groß genug, dass Angehörige bei Bedarf mit übernachten können. Große Fenster ermöglichen Ausblicke auf den gärtnerisch schön gestalteten, ruhigen Innenhof und sorgen für Helligkeit. Acht Zimmer haben eine eigene Sanitärzelle. Weitere acht Zimmer verfügen über einen separaten Vorflur, von dem ein gemeinsames Bad abgeht. Die Zimmer der Gäste befinden sich im 1. und 2. Stockwerk, die auch mit einem Fahrstuhl zu erreichen sind. Gäste können mit eigenen Kleinmöbeln, Bildern, Pflanzen oder was sonst schön und wichtig ist, das Zimmer gestalten und die von uns zur Verfügung gestellten Möbel (bis auf das Bett i.d.R.) ersetzen. Unsere Gästezimmer sind ausgestattet mit Bett, Nachttisch, Tisch, Stuhl, Sessel, Kleider- und Wäscheschrank, Fernseher, und Musikanlage, WLAN-Anschluss, Hotel-Kühlschrank, Telefon, Abstellmöglichkeiten für Koffer und persönliche Gegenstände Bettwäsche und Handtücher stellen wir zur Verfügung.

Im Erdgeschoss, gleich neben dem Empfang, liegen die Büros der Leitung. Hier können Sie Kai Puhlmann, Leiter des Stationären Hospizes, und Silke Grau, die Pflegedienstleitung, antreffen. Veranstaltungsräume und Gästetoiletten stehen hier für Fortbildungen, Vorträge und auch Feierlichkeiten zur Verfügung. Auch ein Pausenraum für MitarbeiterInnen und ein Beratungszimmer sind hier untergebracht. Ein Angehörigenzimmer ermöglicht die kostenlose Übernachtung von Angehörigen, die in der Küche des Erdgeschosses kleine Mahlzeiten zubereiten können. Auch der Ambulante Hospizberatungsdienst befindet sich im Erdgeschoss.

Umgebung

Das Hamburger Hospiz liegt im Herzen Altonas in geschützter Hinterhoflage auf einem 3.000 qm großen Grundstück mit altem Baumbestand. Unsere Gärten, zwei kleine Parks und die Kirche der Stille laden in unmittelbarer Nähe zum Rückzug, Verweilen und zur Besinnung ein.

Gastronomie

In der Nähe befinden sich mehrere Cafes, Restaurants und Kneipen. Diverse Geschäfte bieten zudem eine Ergänzung am alltäglichen Leben teilzunehmen.

Verkehrsanbindung

Die gute Verkehrsanbindung mit Bussen und S-Bahn sowie ausreichende Parkplätze erleichtern die Anfahrt. In der Nähe befinden sich die S-Bahnhöfe Holstenstraße und Altona. S-Bahn Holstenstraße mit den Linien S11, S 21, S 31 befindet sich in 8 Gehminuten Entfernung, die S-Bahn Altona mit den Linien S1, S11, S2, S21, S3, S31 in 15 Gehminuten. Die Haltestellen der Busse mit den Linien 15, 20, 25, 183 und 283 liegen überwiegend in nur wenige Metern entfernt.

Aufnahme und Einzug

UNTER WELCHEN BEDINGUNGEN KANN EINE AUFNAHME IM HOSPIZ ERFOLGEN?
Im Hospiz werden unheilbar kranke Menschen in der letzten Phase ihres Lebens betreut. Im Vordergrund stehen umsichtige Pflege, Schmerz- und Symptomlinderung und persönlicher Beistand – auch der Angehörigen. Aufnahme im Hospiz finden alle, die es selber wünschen, weil die erforderliche Versorgung zu Hause nicht mehr möglich und eine lindernde (d.h. palliative) Behandlung notwendig ist. Von dem behandelnden Arzt muss eine Befürwortung vorliegen.
Was kann an Persönlichem mitgebracht werden?
Jedes Zimmer hat einen kleinen Kühlschrank für persönliche Essens- und Getränkewünsche. Ein eigener Fernseher kann angeschlossen werden. Persönliche Bilder und evtl. Möbel können mitgebracht werden. Wenn Sie ein Haustier mit ins Hospiz bringen möchten, so ist das grundsätzlich möglich, muss aber vorher abgesprochen werden.
Finanzierung
Die Kosten für den Hospizaufenthalt werden von der Pflegeversicherung und der Krankenversicherung übernommen. Fünf Prozent der Kosten werden über Spendengelder eingeworben. Ein Eigenanteil entsteht nicht. Kosten entstehen durch die Praxisgebühr und die Medikamentenzuzahlung (wenn keine entsprechende Befreiung vorliegt) sowie durch die Nutzung des zimmereigenen Telefonanschlusses.
Wie bekommt man einen Platz im Hamburger Hospiz im Helenenstift?
Rufen Sie uns an. Wir klären die Formalien für Sie! Sie können die Aufnahme aber auch über Ihren Arzt in die Wege leiten oder die Mitarbeiter Ihres Pflegedienstes oder des Krankenhauses bitten, den Kontakt mit uns aufzunehmen..
Kontaktieren Sie uns

Stimmen aus dem Gästebuch

ich möchte mich bei Ihnen und Ihren Mitarbeitern ganz herzlich für die liebevolle Betreuung meiner Mutter bedanken. Als sehr angenehm habe ich es empfunden, dass meine Mutter in Ihrem Hause ihr derzeitiges Leben in Würde beenden konnte, wodurch es meiner Mutter und auch mir sehr viel leichter fiel, mit dieser schwierigen Situation fertig zu werden.

Stimmen aus dem Gästebuch

Ich danke dem Hospiz-Team für die kurze, aber fürsorgliche Betreuung meines Mannes und mir. Es gibt mir Trost, dass mein Mann in Würde einschlafen durfte und wir die Gelegenheit hatten, in Stille von ihm Abschied zu nehmen.

Stimmen aus dem Gästebuch

Vor einem Monat hat Ihr Haus, haben Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mich so selbstverständlich, so herzlich, so mittröstend und – tragend, so versorgend an Leib und Seele aufgenommen, als ich von meiner großen Schwester gerufen wurde. Ich konnte bei ihr sein, an ihrem letzten Tag und ihren letzten Stunden hier auf dieser Welt. Danke!

Stimmen aus dem Gästebuch

„Sie haben uns ausgesprochen einfühlsam bezüglich einer Hospizaufnahme meiner Mutter beraten und durchs Hospiz geführt. Die Tätigkeit, die in Ihrem Hause geleistet wird, hat uns sehr beeindruckt und beruhigt. Nun wussten wir: Wenn uns die Kraft ausgeht, wäre unsere Mutter bei Ihnen in guten Händen. Das hat uns nicht nur erleichtert, sondern auch Mut für die weitere häusliche Versorgung geschenkt! Seither fühlen wir uns Ihrer Arbeit sehr verbunden. Wir möchten Ihnen daher eine Spende aus dem Nachlass zukommen lassen. Bitte teilen Sie uns Ihre Bankverbindung mit.“

Stimmen aus dem Gästebuch

„Liebes Hospizteam, hiermit möchten wir uns ganz herzlich für die liebevolle Fürsorge und Pflege von unserem Vater – Ehemann - Opa bedanken! Ihn hatte es ja mit seiner Sprachunfähigkeit, Lähmung und den Schmerzen hart getroffen. Bei Ihnen war er in den besten Händen und auch wir als Angehörige haben uns sehr wohl und verstanden gefühlt! Vielen Dank für alles!“

Stimmen aus dem Gästebuch

„Vielen Dank, liebes Hospiz-Team, für die liebevolle Betreuung und Pflege meines Mannes…. Peter hat gespürt „hier bin ich gut umsorgt“ und ich hatte so viele Sorgen und Gedanken weniger. Das Hospiz war über 5 Monate mein zweites „Zuhause“ und die freundliche, angenehme Atmosphäre hat mir und meiner Familie unendlich gut getan.“

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