Schmerzhafte Erinnerungen am Lebensende – Sterben mit Flucht- und Kriegserlebnissen

Silvia Linz, Foto: Michaela Kaiser

Schmerzhafte Erinnerungen am Lebensende – Sterben mit Flucht- und Kriegserlebnissen

Menschen mit Kriegserfahrungen leben oft mit schmerzhaften Erinnerungen an eine eigene Täterschaft und/oder den Tod anderer, an sexuelle Gewalt als Opfer oder Täter, an Hungersnot sowie Flucht und Vertreibung. Wird das Erlebte nicht bewältigt, können quälende auch traumatische Erlebnisse zum Wohle des „psychischen Überlebens“ verdrängt oder in Verhalten oder Symptomen symbolisch verkörpert werden. Die Wucht des Erlebten aber beeinflusst oft das ganze Leben, auch das Familienleben, ohne dass der biografische Hintergrund immer verstanden wird.
Am Lebensende treten diese Erinnerungen oft zutage. Für Betroffene birgt dies Chance zur Verarbeitung aber auch Risiko einer Überforderung. Wie können Begleiter jetzt hilfreich sein? Was sollten sie vermeiden? Diesen Fragen widmet sich die Psychologische Psychotherapeutin Silvia Linz, die sich mit transgenerationalen Folgen von Traumata befasst und eine psychotherapeutische Klinik leitet.

Termin: Mittwoch, 21.11.2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten