Trauertattoos – hautnahe Erinnerungen

Veranstaltungsart: Vortrag – Fragen erwünscht!
Termin: Mittwoch, 17.03.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr

„Ich wollte etwas, was ich immer bei mir trage“, so begründen viele Trauernde ihre Entscheidung für ein Tattoo. Ein Name, den man nie vergessen will! Ein Datum, das immer bleibt! Immer mehr Menschen lassen sich in ihrer Trauer ein Tattoo stechen. Das Tattoo kann Liebeserklärung und Brücke zum Verstorbenen sein. Ein Handabdruck, die letzten Worte aus dem Abschiedsbrief, eine Kinderzeichnung. Das Tattoo ist ein Statement für immer.

Trauertattoos fordern auf zur Kommunikation. Sie sind eine sichtbare Narbe für einen schmerzhaften, inneren Prozess. Inwiefern ist das Trauertattoo ein in Beziehung gehen zum Verstorbenen? Welche Rolle spielt dabei der Schmerz als Bewältigungsmechanismus? Kann man diesen Prozess auch als eine Art Trauerritual bezeichnen?

Katrin Hartig, Fernsehjournalistin und Trauerbegleiterin, beantwortet diese und andere Fragen. Dabei berichtet sie auch von Begegnungen mit Menschen, die ihr die Geschichten ihrer Tattoos und ihrer Trauer erzählten. Katrin Hartig hat eine gleichnamige Fotoausstellung „Trauertattoos – hautnahe Erinnerungen“ veröffentlicht.

Termin: Mittwoch, 17.03.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonats möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten