Von der Sorge, dass wir sterblich sind

Dr. phil. Frank Schulz-Kindermann

Von der Sorge, dass wir sterblich sind

Wenn Alter, Krankheit, Sterben und Trauer in unser Leben einziehen, werden wir sehr verletzlich. Auf der einen Seite sollen wir die Ereignisse begreifen, bewältigen und uns neu finden. Auf der anderen Seite streift unser Bewusstsein die eigene Vergänglichkeit. Geliebtes zurücklassen zu müssen, kann zutiefst traurig und verstörend sein. Vielleicht erschrecken wir angesichts der Erkenntnis, dass das „Ende aller Dinge“ auf uns wartet. Der Tod stellt den Sinn unseres Wollens, unserer Erfolge und irdischen Reichtümer infrage. Unbestechlich prüft er das Fundament, auf dem wir unser Leben aufgebaut haben. Wie gehen wir mit der Sorge um, dass wir sterben werden? Gibt es eine heilsame Weise, die eigene Endlichkeit in den Blick zu nehmen?

Der Referent Dr. phil. Frank Schulz-Kindermann engagiert sich als Psychotherapeut, Dozent, Supervisor und Autor für schwerst- und tödlich Erkrankte. In seinem Vortrag nimmt er seine ZuhörerInnen gedanklich in die Psychotherapien von Sinnsuchenden mit und plädiert dafür, den Tod in „guten wie in schlechten Zeiten“ ins Leben einzulassen.

 

Termin: Mittwoch, 20.11.2019 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonates möglich.
Eintritt frei, Spende erbeten