Was können wir über den Tod wissen? – Vortrag

Die Hospizbewegung widmet sich der Begleitung von Menschen, die sich auf dem letzten Weg ihres Lebens befinden. Es geht darum, ihnen die letzten Tage ihres Lebens möglichst lebenswert und würdevoll zu gestalten. Sterben wird als Teil des Lebens verstanden, als Leben vor dem Tod. Doch was geschieht, wenn Menschen sich in dieser Zeit fragen, was Sterben und Tod eigentlich ist? Mit anderen Worten: Was können wir eigentlich über den Tod wissen – und zwar aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.

Im Rahmen des Vortrags von Prof. Dr. Enno Edzard Popkes werden die zentralen Fragen und Themen benannt, die bei einer wissenschaftlichen Betrachtung von Sterben und Tod von Bedeutung sind. Dies gilt auch für jene Phänomene, die mit Begriffen wie ,Nahtoderfahrungen‘, ,Lebensende-Erfahrungen‘ oder ,Sterbebett-Visionen‘ bezeichnet werden. Ein besonderer Schwerpunkt gilt dabei der Frage, welche wertvollen Impulse auf diese Weise Seelsorge und Trauerbegleitung vermittelt werden können.

Enno Edzard Popkes ist Professor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt am Institut für Neutestamentliche Wissenschaft und Judaistik der Theologischen Fakultät an der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel sowie Mitbegründer und Vorsitzender der Kieler Akademie für Thanatologie e. V.

Teilnahme ist möglich unter 2Gplus-Bedingungen: Geimpft/genesen, mit tagesaktuellem negativem Schnelltest und FFP2-Maske.

Termin: Mittwoch, 20.07.2022 von 18:00 – 20:00 Uhr
Orte: Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12
Anmeldung: Bitte melden Sie sich an. Die Anmeldung ist ab dem 1. Tag des Vormonats möglich.
Eintritt:
frei, für unsere Bildungsarbeit erbitten wir Ihre Spende.
Hamburger Hospiz e.V., Stichwort Bildungsarbeit, IBAN: DE 73 4306 0967 0044 0567 10